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Lampenfieber bei Musiker:innen

Lampenfieber gehört zum Musikerberuf. Es sollte Ihr Musizieren jedoch nicht bestimmen.

Vor einem Konzert, Vorspiel oder Probespiel nervös zu sein, ist normal. Ein gewisses Mass an Anspannung kann sogar helfen, konzentriert und präsent zu musizieren.

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Wird der Druck jedoch zu gross, fällt es vielen Musikerinnen und Musikern schwer, ihr Können im entscheidenden Moment frei zu zeigen.

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Manche Musiker sprechen von Lampenfieber, andere von Auftrittsangst. Unabhängig von der Bezeichnung geht es oft um dieselbe Erfahrung: Im entscheidenden Moment lässt sich das eigene Können nicht mehr so frei abrufen wie im Proberaum.

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Was verändert sich im entscheidenden Moment?

Lampenfieber sagt nichts darüber aus, wie gut jemand musiziert. In meiner Arbeit mit Musikstudierenden und Berufsmusikern habe ich immer wieder erlebt, dass auch hervorragend vorbereitete Musiker unter starker innerer Anspannung leiden – oft ohne dass das Publikum etwas davon bemerkt.

Was verändert sich im entscheidenden Moment?

Unter starkem Auftrittsdruck verändert sich Ihr Spiel. Bewegungsabläufe, die im Übezimmer selbstverständlich gelingen, funktionieren plötzlich nicht mehr gleich zuverlässig.

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Das kann sich zum Beispiel so zeigen:

  • ​Die Konzentration richtet sich auf mögliche Fehler statt auf die Musik.

  • Technische Abläufe fühlen sich weniger selbstverständlich an.

  • Der musikalische Ausdruck verliert an Freiheit.

  • Sie können Ihr Können nicht so zeigen, wie Sie es eigentlich könnten.

Was kann helfen?

Eine sorgfältige musikalische Vorbereitung ist die Grundlage. Mentale Vorbereitung kann sie nicht ersetzen – sie kann jedoch dazu beitragen, dass Sie Ihr Können auch unter Druck freier abrufen können.

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Die meisten Musiker möchten ihr Lampenfieber am liebsten ganz loswerden. Meine Erfahrung zeigt jedoch, dass dies oft gar nicht entscheidend ist. Entscheidend ist, ob Sie Ihr Können trotz der Anspannung frei zeigen können.

Mein Ansatz

Jeder Musiker bringt andere Voraussetzungen und Herausforderungen mit. Deshalb stimme ich die Begleitung individuell auf Ihre Situation ab. Auf Wunsch arbeiten wir auch direkt am Instrument und verbinden die mentale Arbeit unmittelbar mit dem Musizieren.

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So verbinden sich musikalische und mentale Vorbereitung zu einem ganzheitlichen Ansatz.

 

Ablauf & Kosten auf einen Blick

  • Erstgespräch: kostenlos und unverbindlich, telefonisch oder in der Praxis

  • Erste Sitzung: ca. 2½ Std.

  • Folgesitzungen: meist ca. 1 Stunde, oft 2–5 Sitzungen insgesamt

  • Kosten: ab CHF 100.– pro Stunde, je nach Alter – alle Preise

  • Krankenkasse: Beteiligung über einzelne Zusatzversicherungen möglich

  • Ort: Jubiläumsstrasse 59, 3005 Bern (Kirchenfeld), Bus 19 bis «Tierpark»

Wenn Lampenfieber Ihr Musizieren beeinträchtigt oder Sie sich gezielt auf ein Konzert, Vorspiel oder Probespiel vorbereiten möchten, begleite ich Sie gerne.

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In einem unverbindlichen Erstgespräch lernen wir uns kennen, besprechen Ihre Situation und entscheiden gemeinsam, welche Form der Begleitung für Sie sinnvoll ist.

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